Die Segnungen von DVB-T2

... sind ja auch in Ostfriesland angekommen. Aber um den aufgenommenen Stream vom Billigreceiver (Xoro 7620, 45€) mal eben in was massenkompatibles zu konvertieren, benötigt man ffmpeg:

BSD/Linux Syntax

ffmpeg -i dateiname.mts -vcodec copy -acodec copy -strict -2 dateiname.mkv

erzeugt einen schnieken, gesäuberten MKV Container mit einem Videostream FullHD 1920x1080, 50fp/s und 160KBit AAC Audio. Das Konvertieren dauert 3 Minuten.

Bei Mac Usern mit brew() müssen die Streams gemappt werden, da es einen Stream gibt (0:3) der für Teletext ist und den ffmpeg mit einem Abbruch quittiert.

ffmpeg -i dateiname.mts -vcodec copy -acodec copy -strict -2 -map 0:0 -map 0:1 dateiname.mkv

Pro Stunde Video kommen so ca. 1GB Daten zusammen.

Und von der Qualität her: Bombe.

Wer dann noch eben schnippeln will: avidemux ist dein Freund

[Update 2017-06-05] Die Öffentlich Rechtlichen verwenden https://de.wikipedia.org/wiki/MPEG-4HighEfficiencyAdvancedAudio_Coding als Audiocodec.

HE-AAC unterstützt bis zu 48 Tonkanäle und DRM

Damit wechselt innerhalb eines Streams die Bitrate und andere Parameter. ffmpeg() unterstützt das von Haus aus nicht:

FFmpeg can support two AAC-LC encoders (aac & libfdkaac) and one HE-AAC(v1/2) encoder (libfdkaac). The license of libfdk_aac is not compatible with the GPL, so the GPL does not permit distribution of binaries containing incompatible code when GPL-licensed code is also included. Therefore this encoder have been designated as "non-free", and you cannot download a pre-built ffmpeg that supports it. This can be resolved by compiling ffmpeg yourself.

Deshalb bricht er regelmäßig ab. Auch die anderen frei verfügbaren besitzen die Lib aus lizenzrechtlichen Gründen nicht.

Lösung: Wie oben beschrieben ffmpeg() selbst compilieren. brew() auf dem Mac kann das.